Der Blogozentriker …

… ist bekanntlich Meinungsführer in Sachen Gegenwartsbewältigung. Messerscharfer Analysen sind seine Stärke. Niemand gilt als so wenig der Vergangenheit verhaftet (im Freudschen und allem sonstigen Sinne) wie er. Dachte ich. Und dann? Schockierend!! Der Blogozentriker blickt zurück ohne Zorn.  Was ist geschehen?
Selbst einem intimen Kenner der Szene wie Robert Mattheis fällt dazu nichts anderes ein als:  „Er weigert sich eben mit allen Kräften, Teil des eigenen Selbstbildes zu werden. Ja, ich denke, das muss es sein.“
„Wenig überzeugend“ findet das Captain Treets und fügt hinzu: „Mit dieser spärlichen Argumentation geht sich Robert mal wieder selbst auf den Leim. Hauptsache, die Leute reden über ihn. Hauptsache, in die Presse kommen. Mir reichts! Ich weiß schon, warum ich jetzt nach Berlin ziehe.“

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5 Gedanken zu “Der Blogozentriker …

  1. Eigentlich fand ich mein Theorieangebot gut schön dunkel, abgehangen … in Wahrheit aber hadert der Blogozentriker schon seit geraumer Zeit mit dem Gefühl, dringend einer Blutauffrischung zu bedürfen. Das ist es. Ich weiß das, weil ich gestern noch mit ihm bei einem Tee zusammen saß. Er sagte: „Ich habe die Gegenwart analysiert, schön. Und, was schert das die Gegenwart?“ Er will irgendwohin aufbrechen, aber nachdem er alle Brücken abgebrochen hat, muss er wohl durch den Fluss schwimmen. Und er kann nicht schwimmen! Arme Sau.

  2. Was? Captain Treets zieht nach Berlin? Das freut mich sehr zu hören … ich bleibe allerdings in Frankfurt am Main.

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